Du solltest einen Arzt um Rat fragen, wenn Du
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älter
als 45 Jahre bist
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bei Dir oder Deinen Eltern Herzkrankheiten bestehen
(Herzinfarkt, Angina pectoris, Herzrhythmusstörungen,
Herzfehler, Herzschrittmacher)
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hohen Blutdruck hast
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übergewichtig bist
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starker Raucher bist
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oder seit längerer Zeit keinen Sport betrieben hast
Körperliche Bewegung (das habe ich irgendwo gefunden)
- Sportliche Aktivität erweitert das Gefäßsystem im Muskelgewebe und
beugt Bluthochdruck vor.
- Sie öffnet die Kapillargefäße im Muskelgewebe und senkt den Blutdruck
und den Blutzuckerspiegel auf den Normalwert, da sich der Widerstand gegen den Blutfluss im arteriellen System
vermindert. Sportliche
Betätigung baut Muskelmasse auf und verhindert, dass Muskeln als
,,Brennstoff' abgebaut werden.
- Sportliche Betätigung stimuliert die Fett verbrennenden Enzyme zur
Bereitstellung der für die Muskelaktivität ständig benötigten Energie.
Wenn Sie trainieren, nutzen Sie statt des Zuckers im Blutkreislauf das in den Muskeln und im Gewebe gespeicherte Fett als
Energiequelle.
- Bewegung sorgt auch dafür, dass Ihre Muskeln zusätzlich bestimmte
Aminosäuren verbrennen, die sich sonst im Körper in toxisch wirkenden Konzentrationen ansammeln und andere lebenswichtige
Aminosäuren zerstören würden, die das Gehirn ständig zur Herstellung von Neurotransmittern benötigt. Diese
Neurotransmitter sind wichtig für die Koordination
der Körperphysiologie bei sportlichen Aktivitäten.
- Ein untrainierter Muskel wird abgebaut. Dabei gehen auch Zink und
Vitamin B6 verloren. Mit zunehmender Erschöpfung der Zink- und Vitamin-B6-Reserven kann es zu geistigen Störungen und
neurologischen Komplikationen kommen. Dies geschieht beispielsweise bei Autoimmunerkrankungen wie Lupus und
Muskeldystrophie.
- Sportliche Betätigung sorgt dafür, dass die Muskeln mehr Wasser speichern,
und verhindert so eine zu starke Konzentration des Blutes, wodurch die Auskleidung der Blutgefäßwände Schaden nehmen
würde.
- Sport senkt bei Diabetikern den Blutzuckerspiegel und reduziert so
ihren Bedarf an Insulin oder Tabletten.
- Regelmäßige
Bewegung zwingt die Leber dazu, Zucker aus Speicherfett
oder Blutfett herzustellen.
- Sportliche Betätigung erhöht die Beweglichkeit der Gelenke. In den
Gelenkhöhlen wird vorübergehend ein Vakuum erzeugt. Dadurch
wird Wasser in die Höhle gesaugt, das die Knorpelzellen mit
den darin gelosten Nährstoffen versorgt. Enthält das Knorpel-Gewebe
mehr Wasser, wird mehr Gelenkschmiere gebildet, und die Knochen können leichter aneinander vorbeigleiten.
- Die Beinmuskeln funktionieren wie ein ,,zweites Herz". Wenn wir uns
bewegen, überwinden die Beinmuskeln durch ihre Kontrak-tion und anschließende Entspannung die Schwerkraft.
Da die Venenklappen wie
Einwegventile funktionieren und das Zurück-strömen des Blutes verhindern, wird das Blut nach
oben gepumpt. Diesen
Effekt sportlicher Betätigung wissen leider nur wenige Menschen
zu schatzen. Die Beinmuskeln sorgen auch für einen effektiven Lymphfluss und bringen auf diese Weise Ödeme
zum Verschwinden.
- Sportliche Betätigung stärkt die Knochen und beugt Osteoporose vor.
- Sportliche Betätigung erhöht die Produktion aller lebenswichtigen
Hormone, stärkt die Libido und die sexuelle Leistungsfähigkeit.
- Eine Stunde Spazieren gehen in flottem Tempo aktiviert die Fett verbrennenden
Enzyme zwölf Stunden lang. Geht man morgens und abends
spazieren, bleiben diese Enzyme rund um die Uhr aktiv,
beseitigen die Cholesterinablagerungen in den Arterien und verbrennen Fett aus den Fettspeichern des Körpers.
- Sport steigert die Aktivität des Adrenalin-gesteuerten sympathischen
Nervensystems. Adrenalin vermindert außerdem die übermäßige Sekretion von Histamin und verhindert so Asthmaanfalle und
allergische Reaktionen - vorausgesetzt, der Körper verfügt über genügend Wasser.
Durch sportliche Betätigung
werden mehr Endorphine und Enkephaline,
die natürlichen Opiate des Körpers, gebildet. Sie erzeugen dasselbe Hochgefühl, das
Drogenabhängige durch den Konsum von Drogen
zu erreichen versuchen.
Krafttraining
Lange
Zeit zählten Kraft- und Muskeltraining im vergangenen Jahrhundert hauptsächlich
zur Domäne der Bodybuilder und Spitzenathleten.
„Obwohl Krafttraining und seine physiologisch günstigen Effekte
schon lange bekannt sind, hat es erst in den vergangen Jahre Einzug in die
Gesundheitsvorsorge, Krankheitspräventation und Rehabilitation gehalten."
Seit
1990 wurde das Krafttraining in Kuren von fortschrittlichen Physiotherapeuten
empfohlen. Inzwischen integrieren sie das Krafttraining in Präventions- und
Rehabilitations-Programme.
Noch
ist das Muskel aufbauende Training allerdings nicht ausreichend akzeptier. Vor
allem Frauen sind beim Krafttraining noch immer in der Minderheit.
Ab
dem 30. Lebensjahr beginnt der Muskelabbau - sofern man nichts dagegen tut!
Durch
Muskelabbau können Schmerzen am Rücken und den Gelenken entstehen, weil die
Muskulatur Gelenke und Wirbelsäule nicht mehr ausreichend stützt. Am besten
erhält man seine Muskulatur durch ein sinnvoll durchgeführtes Krafttraining
an Geräten. Ideal ist wenn das Krafttraining durch eine Ausdauersportart wie
Joggen, Walking, Schwimmen oder Radfahren kombiniert wird.
Richtig
ausgeführt kann Krafttraining nicht nur die Muskeln aufbauen, sondern auch die
Knochendichte verbessern und Körperfett reduzieren helfen.
Man
hat herausgefunden, dass anstrengendes Fitnesstraining eine ganze Reihe von
chemischen Botenstoffen im Gehirn beeinflussen kann, die auf die Gefühle wirke.
Das würde erklären, warum sich viele nach dem Training geistig frischer fühlen.
Manche Studien legen sogar den Schluss nahe, die Wahrscheinlichkeit depressiv zu
werden, sei bei regelmäßig körperlich aktiven Menschen geringer als bei
bewegungsarmen.
Die
Vorteile eines Fitness-Trainingsplans:
·
Ihr
Körper verzögert Muskelabbau und fördert die Knochendichte sowie gesunde
Gelenke
·
Übergewicht
und Fettleibigkeit wird vorgebeugt - Bluthochdruck wird verhindert oder tritt
deutlich später auf
·
Typ-II
Diabetes wird vorgebeugt
·
Gleichgewicht
und Reaktionsvermögen wird gefördert
·
Immunsystem
wird positiv beeinflusst das Stoffwechselsystem wird aktiviert
·
Funktion
des Magen-Darm-Trakts und der Leber wird gefördert
·
Ein
aktiver und besserer Lebensstil wird gefördert
Wie
oft trainieren?
Als
ausgewogenes Ziel gilt ein tägliches Training von 30 Minuten.
Eine Mischung aus Kraft- und Ausdauertraining ist optimal.
Das Krafttraining sollte im Idealfall 3 x wöchentlich durchgeführt werden.
Hierbei sollte auf eine Ruhephase von mindestens 24 Stunden zwischen den
Krafttrainingseinheiten geachtet werden.
Trainingsanleitung
Informieren Sie sich über Fachliteratur oder über ausgebildete Trainer in
Studios und Sportärzte.
(leicht
gekürzt)
Ausdauer-Training
(Schwimmen,
Radfahren, Laufen) verbrauchen Kalorien, regen den Stoffwechsel und die
Fettverbrennung an, stärken Herz und Kreislauf und helfen das innere
Gleichgewicht zu finden.
Ideal sind 2-3 x 30 bis 45 Minuten.
Muskeltraining
strafft
und festigt die Figur und ist wahrer Kalorienfresser. Muskelmasse verbraucht
viel mehr Energie als Fettgewebe. Je mehr Muskeln du hast, um so mehr
Kalorien werden verbrauchst du auch beim Nichtstun, desto mehr kannst du essen,
ohne zuzunehmen.
Ideal: jede Woche 2 x 20 Minuten Muskeltraining z.B. mit Hanteln, an Geräten,
mit Gymnastik oder Aerobic-Übungen
Gesund dank großem Freundeskreis
Sonntag, 22. Januar 2006
Die meisten Menschen verkriechen sich mit einer Erkältung am liebsten allein
zu Hause im Bett. Laut einer US-Studie der Carnegie-Mellon-Universität
Pittsburgh sorgt ein voller Terminkalender in vielen Fällen jedoch für
schnellere Genesung.
Über Speichelproben ermittelten Wissenschaftler die Menge von Antikörpern,
die Testpersonen besaßen, und verglichen sie mit Tagebuch-Einträgen. Sie
stellten fest, dass das Immunsystem einsamer Personen weniger Antikörper
produziert. Verabreden Sie sich also sofort! Wenn die Erkrankung ansteckend
ist, nutzen Sie E-Mails und das Handy, um auf diesen Wegen mit Ihren Kumpels
zu kommunizieren.
Sport und Alzheimer